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Autor Thema: Artikel: Meine drei nervigsten Hindernisse zum EVE Online Abo.  (Gelesen 2602 mal)

Extrawurst

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Diesen Artikel möchte ich demnächst veröffentlichen. Wenn ihr Fehler findet (Rechtschreibung oder über meine Kenntnisse von EVE) dann bitte Posten.

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Meine drei nervigsten Hindernisse zum EVE Online Abo.

Sieht man sich die kontinuierlich steigenden Subscriberzahlen an und kennt man den Ruf, welchen der Entwickler CCP in der Community genießt, so kommt man unweigerlich zu folgender Erkenntnis: EVE ist ganz sicher einer der hellsten Sterne am MMORPG-Firmament.

Was könnte einen SF-MMOG Fan wie mich also noch davon abhalten sich 14 Tage kostenlos in EVE auszutoben? Richtig, gar nichts!
Was mich aber immer wieder davon abhielt eine meiner beiden Probephasen in ein Abo umzuwandeln ist folgendes…

Erstens: Es ist ein langer Weg bis zur nächsten Action. Und das ist wirklich wörtlich zu verstehen. Zwischen den Transferzeiten zum aktuellen Zielsystem kann man ganz bequem nebenbei ein Buch lesen. Das Warpen zwischen den Jumpgates ist da nicht so schlimm. Weitaus zeitaufwändiger ist das Anfliegen aufs Gate selbst, wenn der Warpantrieb abschaltet. Pfiffige Zeitgenossen haben deshalb ein ausgeklügeltes Wegpunktnetz, mit dem Sie direkt vor das Gate springen – wenn sie aus der korrekten Richtung kommen versteht sich. Dies führt zu einer gigantischen Sammlung von Waypoints, die bei Corpangehörigkeit oder nur sehr teuer erhältlich ist. Buchlesen kann man natürlich nicht mehr besonders gut, da man ständig den nächsten Waypoint auswählen muss.
Daher wäre es doch schön die Distanz mit der man zum Ziel heranwarpt zu verkürzen, was wohl aus Gamebalancegründen (immerhin ein 100%iges PvP Spiel) nicht gemacht wurde. Aber hier vermisse ich ein wenig die Kreativität der Entwickler. Wie wäre es denn mit Megajumptoren die mich gegen eine geringfügige oder meinetwegen auch exorbitante Summe einen Raumsektor weit wegschießen? Wie wäre es mit Jumpengines für mein Schlachtschiff, die sich nach Gebrauch erst mal wieder 10 Minuten aufladen müssen? Immerhin kann man nun mit Jumpclones schnell von einer Ecke des Universums zur anderen kommen, wenn die heimatliche Front in Gefahr ist.

Zweitens: Das echtzeitabhänige steigern der Skills ist revulutionär. Vorbei das Powergaming, vorbei der Druck. Ab ins XP-Sorgen freie  Spielerlebnis, bei dem selbst die Anfänger noch nützlich sind. Aber warum in alles in der Welt muss ich mich ständig einloggen nur, um den nächsten Skill auszuwählen? Es gibt zahlreiche Skillmanager für EVE, die Spieldaten auslesen und dem User sagen, wann es Zeit ist das nächste Training zu starten. Wäre doch klasse wenn CCP das in ihren Spielbrowser einbaut, so das ich von intern und extern meine Skillqueue notfalls auch im Urlaub für die nächsten 2 Wochen festlegen kann. Dann brauche ich wenigstens nicht mehrmals wechseln oder früh morgens noch einloggen.

Drittens: Würde man das Skillsystem von EVE auf die Realität übertragen, könnte jemand zwar mit einer Magnum ballern, hätte aber keine Ahnung wie er mit einer Spritzpistole umgeht. Warum? Ganz einfach: Anderer Waffentyp. Warum kann ich nicht unterschiedliche Typen kompatibler Raketen in meinen Launcher laden ohne vorher die Skills gelernt zu haben? Es ist ja nicht so das mich das Training an sich stört, aber da findet man mal ein nettes Waffensystem und muss durch den halben Kosmos fliegen um billig an den dazugehörigen Skill zu kommen. Nicht gerade ein spannendes Erlebnis (wenn man nicht durch den low-sec Raum abkürtzt)! Lasst mich die Rakete abschießen und weißt mich darauf hin, dass die Fehlschlagchance höher ist! Da wir in EVE im Kommunikationszeitalter leben wäre es zudem doch praktisch diese Skillinformationen einfach übertragen zu lassen. Sicher, man könnte mit den Gütern nicht mehr zwischen Sternensystemen handeln, aber die Skills machen wirklich nur einen winzigen Teil des Handels aus und sind auch keine Güter durch deren Produktion man reich werden könnte.

Alles in allem ist EVE ein begeisterndes Spiel mit einem innovativen Konzept und exzellenter Umsetzung. Nur halten mich solche Macken immer wieder davon ab, den Abo Button zu drücken. Schade eigentlich...

-- Extrawurst
Star Citizen: Dead Baron (TLFP)

Zippozipp

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Re: Artikel: Meine drei nervigsten Hindernisse zum EVE Online Abo.
« Antwort #1 am: 04. November 2006, 14:49:36 »
Der dritte Teil ist etwas missverständlich bzw. der Vergleich hinkt. Die Benutzung der Ausrüstung per Skill ist eben hirarchisch. Das heißt wenn ich lerne mit mittleren Raketen umzugehen dann ist das erstmal ein Skill für alle mittleren Rakten. Für die einzelnen mittleren Raktentypen gibt es dann wieder Subskills um einzelne noch besser nutzen zu können. Unabhängig davon deckt der "obere" Skill schon alles darunter liegende mit ab.
Ich verstehe natürlich trotzdem was du meinst, ich würde das nur nochmal umformulieren an deiner Stelle.

Ich sehe das System im Übrigen nicht so negativ wie du, eher positiv, es zwingt einen nämlich sich zu spezialisieren. In einem Skillsystem ohne "Klassen" oder ein Entsprechung dazu geht das imho auch gar nicht anders. Denk halt auch mal an solche Aspekte.

Zidahya

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Re: Artikel: Meine drei nervigsten Hindernisse zum EVE Online Abo.
« Antwort #2 am: 09. November 2006, 11:28:16 »
Übrigens Extrawurst aut einer Diskussion im EVE Forum ist auf dem Kali Testserver schon ein neues Feature das einem Erlaubt den Befehl "Warp to 0m" zu geben, vorbei also die anfliegerei auf die Gates.
Fraglich ist allerdings ob das auch auf Tranquility übernommen wird, oder nur den Testern das testen erleichern soll.

Und wenn du dir mal die hochkochende Diskussion der Spieler anschaust wirst du feststellen das es die Meinung darüber ziemlich ausgeglichen sind 50% sind froh und wollen ihre riesige Bookmark Sammlung wegschmeissen (was die Server entlasten würde) die andere Hälfte möchte dieses Feature nicht haben um auch weiterhin an den Gates campen zu können.

Accipiter

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Re: Artikel: Meine drei nervigsten Hindernisse zum EVE Online Abo.
« Antwort #3 am: 09. November 2006, 19:35:58 »

Na ja, dann werden sie in Zukunft halt bei den interessanten Routen nen Scout am Gate haben und irgendwo auf dem Verbindungsweg zum Zielgate so ne Bubble aufziehen. Das geht doch heute sogar schon, oder?

Extrawurst

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Re: Artikel: Meine drei nervigsten Hindernisse zum EVE Online Abo.
« Antwort #4 am: 09. November 2006, 21:05:45 »
Wieso bedient man sich nicht der guten alten Interdictor-Technologie? Wie wärs mit dem Scramblen ganzer Warpgates? Erschüttern wir das EVE universum :D.


Viertens: (Ersetzt drittens)

Raumschrott und andere Altlasten. Ich bin notorischer Karteileichenhasser und in EVE findet man viele davon. Der Weltraumschrott der besonders oft an Asteroidengürteln herumtreibt ist ja eigentlich mehr ein Athmosphärefaktor (auch wenn er die Datenbanken sicher stark belastet) doch würde es nicht schaden die Container regelmäßig platzen zu lassen, wenn das Ablaufdatum erreicht ist oder zumindest die Beschriftungen zu entfernen. Werbung und unnötige Infos findet man schon zuhauf in den Medien. Auch die vielen Ex-Coprs in den Datenbanken erschweren die Informationsbeschaffung deutlich. Durch sie sieht das EVE Universum nicht bevölkerter aus, aber wesentlich morbider. Besonders witzig fand ich die ein-Player-Allianzen. Hier ist es sinnvoll zusätzlich Mindestkriterien wie Spielerzahlen und Ablaufzeiten einzuführen um dem entgegen zu wirklen. Durch solche Maßnahmen kämen bestehende Corps deutlich besser zur Geltung, was auch im Interesse der Corpsuchenden ist.
« Letzte Änderung: 09. November 2006, 21:25:37 von Extrawurst »
Star Citizen: Dead Baron (TLFP)

 

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