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Autor Thema: "Game of Thrones" bald im Fernsehen!  (Gelesen 701 mal)
Moribal
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Textkönig

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« Antworten #30 am: 09. März 2010, 14:46:40 »



Für strukturell überschaubare Lektüre (wozu ja zum Glück des Boards hier der Großteil der Fantasy-Lektüre gehört)



Was ein Jammer ist.
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"I gues we're the insane as we ignore the mirror's truth"
Heretikeen
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Herr der Weißheiten und Schwarzheiten


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« Antworten #31 am: 09. März 2010, 15:02:07 »



Für strukturell überschaubare Lektüre (wozu ja zum Glück des Boards hier der Großteil der Fantasy-Lektüre gehört)



Was ein Jammer ist.

Meine Einstellung zum Bereich Fantasy ist: Wer gerne schreiben will und eine einigermaßen flüssige Schreibe, aber keine wirkliche Idee bezüglich Plot oder Charakteren hat, der entscheidet sich für ein Fantasy-Setting, da der Großteil der Leser halt einfach gerne Geschichten über Elfen, Trolle und Ritter liest und ansonsten keine höheren Ansprüche stellt (stelle ich auch in meinem Freundeskreis immer wieder fest ... man liest halt Fantasy, weil man schon immer Fantasy gelesen hat und das ist auch gut so). Ein zusätzlicher Bonus ist, dass man sich an keine Regeln bezüglich Kohärenz oder Realismus halten muss, weil: Ist ja Fantasy.
Mir persönlich ist es relativ wurscht, was Leute lesen, solange sie überhaupt lesen. Außerdem gönne ich mir mittlerweile auch relativ regelmäßig Fantasy-Romane, aber wenn ich nach ein, zwei solchen Schinken wieder zu einem Roman greife, der sich nicht des Luxus der Fantasy-Sparte bedient, fällt mir der Unterschied sehr oft wie Schuppen von den Augen.
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Moribal
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Textkönig

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« Antworten #32 am: 09. März 2010, 15:50:48 »

Ich empfehle dir "Der Name des Windes" zu lesen, das macht dir vll. ein bischen Hoffnung. Generell finde ich aber, dass das der Vergleich von Birnen mit Äpfeln ist. Im Endeffekt kann ich doch jedes Genre auf eine Konstante runterbrechen.
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"I gues we're the insane as we ignore the mirror's truth"
Heretikeen
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Herr der Weißheiten und Schwarzheiten


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« Antworten #33 am: 09. März 2010, 16:08:26 »

Rothfuss ist zusammen mit Martin, Abercrombie und Mieville einer der Autoren, dessen Bücher (in seinem Fall ja leider erst eines) ich ohne Umschweif als "sehr gut" ohne den Zusatz "für ein Fantasy-Buch" empfehlen würde. Die Einschränkung mache ich mittlerweile sogar bei Fantasy-Autoren, die ich zwar sehr schätze, die aber schlicht und ergreifend nicht gegen das Gros guter Non-Fantasy-Autoren anstinken können (Gaiman, Brett, Fisher, Ryan, Ruff).

Wie schon erwähnt alles Geschmackssache. Ich habe den Fehler gemacht, Seiten wie http://fantasybookcritic.blogspot.com/ als Entscheidungshilfe zu verwenden, bevor ich herausfinden musste, dass die Fantasy-Gemeinde sogar noch eine Spur anspruchsloser ist, als ich mir zu träumen gewagt hätte; so ist jedes zweite Buch "highly recommendable, A!", was hin und wieder gerne auch noch mit "A+" oder "A++" übertroffen wird. Bah.
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Sky
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Textkönig

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Drachentöter mit Jetpack


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« Antworten #34 am: 09. März 2010, 21:26:45 »

Was ist denn ein GUTES Buch für Sie?  eek0
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Schwer zu enttäuschen.
Feuervogel
Gast

« Antworten #35 am: 09. März 2010, 21:30:58 »

"Der Name des Windes"

Furz?
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Heretikeen
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Herr der Weißheiten und Schwarzheiten


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« Antworten #36 am: 09. März 2010, 21:49:36 »

Was ist denn ein GUTES Buch für Sie?  eek0

Willst du Namen oder ne Definition?
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Sky
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Drachentöter mit Jetpack


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« Antworten #37 am: 09. März 2010, 21:51:21 »

Was ist denn ein GUTES Buch für Sie?  eek0

Willst du Namen oder ne Definition?

Ich meine, es ist schwierig, das zu definieren. Das hatten wir glaube ich schon mal.
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Schwer zu enttäuschen.
Heretikeen
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Herr der Weißheiten und Schwarzheiten


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« Antworten #38 am: 09. März 2010, 21:59:01 »

Was ist denn ein GUTES Buch für Sie?  eek0

Willst du Namen oder ne Definition?

Ich meine, es ist schwierig, das zu definieren. Das hatten wir glaube ich schon mal.

Klar, ein "gutes" Buch sieht für jeden anders aus. Aber wo wirklich gute Schreiber sich das Kreuz verrenken, um ihren Charakteren Leben einzuhauchen und wirklich durchdachte Geschichten glaubwürdig zu erzählen, bleibt es bei Fantasy-Romanen viel zu oft beim "Schau was ich mir ausgedacht habe!", sei es das Setting, irgendwas Originelles bezüglich der Charaktere oder ein ganz unglaublicher Storytwist. Der Rest wird dann mit ellenlangen Landschaftsbeschreibungen oder, schlimmer noch, Kampfbeschreibungen zugepflastert. Wozu erschwerend noch hinzukommt, dass der Großteil der Fantasy-Schreiberlinge überhaupt keinen eigenen Stil hat und sich ne Menge Fantasy-Bücher stilistisch wie ein Aufsatz eines Gymnasiasten lesen ... hauptsache die Welt ist irgendwie fantastisch. Und hat Elfen.
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Sky
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Textkönig

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Drachentöter mit Jetpack


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« Antworten #39 am: 09. März 2010, 22:08:05 »

Ich weiß nicht, wenn jemand viele Fans hat und viele Leute das lesen, dann bedeutet das, dass es für diese Menschen ein "gutes" Buch ist.

Die Definition von "gut" die du anführst, würde ich auch fahren, und ich kenne dieses Gefühl von Zusammenzucken beim Lesen und den leichten Schrecken darüber,
dass einem das Hirn auf die Buchseiten tropft, aber trotzdem läuft das irgendwie darauf hinaus, dass man vieles, was sehr nette und teils kluge Menschen lesen, nur noch "geistig behindert" finden kann.
Damit versagt man zum einen sich ein Leseerlebnis und den anderen ihre intellektuelle Existenzberechtigung.

Ich hab zurzeit verstärkt ein Problem mit Bewertungen. Letzten Endes definiert man sich wohl auch darüber, was man gut oder schlecht findet und positioniert sich damit in einer bestimmten Kategorie, ob man das jetzt will oder nicht.
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Schwer zu enttäuschen.
Heretikeen
Trident Vollmitglied
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Herr der Weißheiten und Schwarzheiten


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« Antworten #40 am: 09. März 2010, 22:09:51 »

Deswegen ja auch oben mein "Mir wurscht was die Leute lesen, hauptsache sie lesen".

Was allerdings nicht bedeutet, dass ich den Mist selber gut finden muss.
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Sky
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Textkönig

Beiträge: 2.612


Drachentöter mit Jetpack


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« Antworten #41 am: 09. März 2010, 22:34:02 »

Der erste Schritt Richtung geistiger Starre liegt im Ausschluss von Realitäts-Teilen! biggrin So gesehen werden wir langsam zu Stein.
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Schwer zu enttäuschen.
Skeltem
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Ich bin zu alt für diesen Scheiß!


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« Antworten #42 am: 10. März 2010, 16:33:06 »

Deine Definitionen zeigen, dass du nach "Mort" oder "Pyramiden" aufgehört hast, Pratchett zu lesen. Denn das trifft alles auf die Scheibenwelt-Bücher zu. Natürlich schwankt er hin und wieder, aber es gibt sehr selten so gut ausgearbeitete Figuren wie Commander Vimes, Granny Weatherwax oder selbst der Tod. Selbst Nebenfiguren sind keine Statisten sondern "lebendige" (tote, untote) Wesen.
 Und wenn man die Bücher nicht so oberflächlich liest, erkennt man, dass er sich das Zeug nicht aus den Fingern gesogen hat, sondern auf sehr realen Vorbildern basiert. Real existierenden Mythen und Geschichten und Realwelt-Politik. Pratchett schreibt Satiren, und zwar nach gut Brecht'schem "Verfremdungs-Prinzip".
 Natürlich kann man das auch ganz easy als dumme Unterhaltung lesen und über die Witze lachen. Vor allem bei uns ist es ja eine Todsünde, ernsthafte Anliegen mit Humor rüberzubringen.

 Ich empfehle, sich mal entweder "Interesting Times" oder "Night Watch" durchzulesen oder anzuhören. Oder, zum Thema Elfen, "Lords and Ladies".
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Deaf Man Talking: Meine Miszellen lamo
Ronnie Drew
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Inspektor gibt's kan


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« Antworten #43 am: 10. März 2010, 18:04:15 »

Ich /qft dich einfach mal, Skeltem.
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Tholld
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Tippweltmeister

Beiträge: 891


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« Antworten #44 am: 24. März 2010, 18:21:16 »

Was mir bei Hörbüchern abgeht ist die Möglichkeit, an einer beliebigen Stelle innezuhalten und über bestimmte Sachen nachzudenken. Klar kann man die Wiedergabe einfach pausieren, aber mal ehrlich: Wenn ich eine Stelle beim Hörbuch beim ersten Hören nicht richtig kapiere oder nicht einordnen kann, dann akzeptiert man das und hört einfach weiter. Zumindest kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie der Easylistener beim Autofahren/Bügeln/Hausaufgaben machen des öfteren innehält und spult (wie heißt das eigentlich bei CDs?).

Klar kann man spulen; kurz auf zurück und fertig. Was machst du, wenn beim Buch die Gedanken abschweifen? Richtig, du blätterst zurück. Where's the difference?

Davon abgesehen können Bücher bestimmten Umfangs oder bestimmter Dichte überhaupt nicht vernünftig konvertiert werden; ich hatte beispielsweise meiner Mutter Die Tore der Welt als Hörbuch geschenkt; ein Wust an CDs, und dann fehlen komplette Handlungsstränge.

Was heißt konvertiert? Sie werden vorgelesen! Wenn gekürzt, ist das allerdings Mist. Man muss ja keine gekürzten Hörbücher kaufen. Und natürlich kann man ALLES vorlesen, was man LESEN kann. Warum auch nicht??
Wust an CD's?. Als MP3 kaufen, auf Stick kopieren und ins Autoradio stecken: Einen Monat Hördauer.

Für strukturell überschaubare Lektüre (wozu ja zum Glück des Boards hier der Großteil der Fantasy-Lektüre gehört) mag das Medium ja geeignet sein, aber Perdido Street Station möchte ich mir beispielsweise nicht als Hörbuch vorstellen

Schwer verdauliche Lektüre lässt sich genauso schwer lesen wie vorlesen. Again: Where's the difference?

Obwohl, läuft dann wohl wie bei jedem anderen auch ... die Spieldauer über einfach an sich vorbeirauschen lassen und dann auch sagen können "Ja, hab ich gelesen. Also gehört".

Hörbuch-Hörer tun das, um sagen zu können, sie kennen das Buch? Was für ein Quatsch.

Ich habe früher (als Schüler und Student) 3-4 Stunden täglich gelesen. Das ist heute einfach nicht mehr drin. Hörbücher sind geil, weil ich sonst ganz auf das Medium verzichten müsste (bis auf die Zeit auf dem Klo biggrin).

Es mag ja Geschmackssache sein, ob man Vorlesen gut findet, aber was ich hier lesen muss, ist schlicht Unsinn. Das Hören von Hörbüchern ist kein Lesen zweiter Klasse, sondern die Möglichkeit, Literatur zu konsumieren, wenn man eigentlich gerade mit etwas anderem beschäftigt ist. Bügeln oder Autofahren sind da erstklassige Beispiele.
Die Bücher können seichte Romane genauso wie Sachbücher sein - wichtig ist nur, dass der Lesende sein Handwerk versteht. Natürlich kann man das Gelesene unkonzentriert an sich vorbeirauschen lassen, das ist beim gedruckten Exemplar allerdings genauso.

Back to Topic: Ich habe gerade den letzten Teil von Game of Thrones zuende GEHÖRT (habe einige Bände allerdings auch gedruckt). Und ich fühle mich über die Sieben Königreiche umfassend informiert. Und angepisst, weil es wohl nie wirklich ein Ende geben wird.
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